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Tapete, damit die Mauer schön aussieht

Im Nebelhorn aus vergitterten Gefühlen friere ich mich in die bebenden Gedanken einer jungen Dame. Ich mache ihr Hof und Haus untertan. Meine Leber spielt Hochmut und fällt, meine Zigaretten spielen Stalingrad. Dann sitze ich. Draußen kalter, heimischer Wind, Pferde und bunte Ochsen. Ich bin zuviel in mir herum gereist. Alle Glesie haben sie eingestellt. Zwei Flaschen Hartes, drei Flaschen Weiches.

Ich bin ein heiliger Gral auf dem Weg zum Spermüll. Ich bin der tränender Blick, wenn ein Bekannter den Raum verlässt. Ich bin ein Genickschuss und das freundliche Lächeln im Gesicht des Verrückten. Ich bin der weiße Pfeil in der Mitte der Fahrbahn, ich weise Zweige und Linien. Ich bin ein nymphomanisches Martinshorn. Ich bin der Tod der fünf Geschwister. Ich bin das Zucken im Gesicht des Todes, wenn er wieder einmal zu viel hatte. Ich bin eine zieloreintierte Antihaltung. Ich bin die Armverschrenkung vor der Brust. Ich bin das bohrende Geräusch wenn der Dentist kommt. Ich bin Schokolade und Hummer.

Meine Dame reißt sich den Finger raus, meinen Gedanken nicht parat zu sein, meiner unausweichlichen Fehlfunktion das Dilemma zu verdeutlichen. Pferde fliegen und ich will einfach nur Brühe essen.

15.1.07 22:14


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Mein Tanzbein steppt nach Hause

Die Kotze spuckt sich selbst. Gedanken im Takt des Denkens. Klick, Klack. Klick, Klack. Und das dreifach schneller als ich Luft holen kann, mir wünschen kann, Ordnung beständig zu wissen, Verquerungen im Nimmerland gebettet zu sehen, zu fühlen. Dabei immer nur stolze Thronablösung von blaufasrigen Irrungen und erdachten Fühlungen.

Diesesmal die Sache nicht um ihrer selbst wegen, ich wiederhole, nicht ihrer selbst wegen. Die Sache soll betreffen, was betreffbar und empfindlich sich zeigt. Aufdiktierte Emfpindungen! Von wem? Von mir! Herz ist ein Diktator mit Rohrstock. Seele ist ein Katzenjammer nach drei Bieren zu viel. Taub, blass, quietschend. Verhüllt und Enthüllungen, wo sie nicht hingehören, aber für schön befunden werden. Weil Ehrlichkeit doch so viel mehr sagt als Verhaltenheit und Distanz. Mir ist egal, was kommt, wer denkt und wer nicht. Halt in sich selber. Auf wen aber soll man bauen, auf sich oder auf andere? Und wird es nicht langweilig, wenn der eigen Verstand das Sprechen regiert?

Ich werde mit der Lanze losmarschieren, eine Welt zu erobern, die mir glühende Wahrheiten von den Bäumen darreicht und brodelnde Verheißungen aus Bächen entfliehen lässt. Hunger auf Wahrheit, Hunger auf Ehrlichkeit, Hunger auf Leben. Verletzlich zu sein, wenn man öffnet, was traditionell verschlossen bleiben sollte, verletzlich und froh darüber, da selbst die Verletzungen Wahrheit sind, nicht wie Verletzung aus Lüge und Geschichten, Masken, Bildern. Meine Haut fällt, bei Menschen mit Sinn fällt sie und es bröckelt das Obere, es eröffnet sich der sturzbachartige Krüppel Geist. Hallo und herzlich Willkommen, schreie ich, die Menagerie der puren Ichheit. Die Tanzbarkeit des Gesprächs. Die Frohlockung des BLickes. Komm, lass uns Karussell fahren, mal sehen, wo uns das windige Abwerfen hinschmeißt. Mal sehen, wo man ankommt, wenn man offen ist und glücklich dabei. 

21.1.07 16:19





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