Startseite
  Über...
  Archiv
  Honkey Tonkey
  Fühlt einfach das WORT
  Dinge des Groszisten
  Gästebuch
  Kontakt

 


http://myblog.de/grosz

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Mein Tanzbein steppt nach Hause

Die Kotze spuckt sich selbst. Gedanken im Takt des Denkens. Klick, Klack. Klick, Klack. Und das dreifach schneller als ich Luft holen kann, mir wünschen kann, Ordnung beständig zu wissen, Verquerungen im Nimmerland gebettet zu sehen, zu fühlen. Dabei immer nur stolze Thronablösung von blaufasrigen Irrungen und erdachten Fühlungen.

Diesesmal die Sache nicht um ihrer selbst wegen, ich wiederhole, nicht ihrer selbst wegen. Die Sache soll betreffen, was betreffbar und empfindlich sich zeigt. Aufdiktierte Emfpindungen! Von wem? Von mir! Herz ist ein Diktator mit Rohrstock. Seele ist ein Katzenjammer nach drei Bieren zu viel. Taub, blass, quietschend. Verhüllt und Enthüllungen, wo sie nicht hingehören, aber für schön befunden werden. Weil Ehrlichkeit doch so viel mehr sagt als Verhaltenheit und Distanz. Mir ist egal, was kommt, wer denkt und wer nicht. Halt in sich selber. Auf wen aber soll man bauen, auf sich oder auf andere? Und wird es nicht langweilig, wenn der eigen Verstand das Sprechen regiert?

Ich werde mit der Lanze losmarschieren, eine Welt zu erobern, die mir glühende Wahrheiten von den Bäumen darreicht und brodelnde Verheißungen aus Bächen entfliehen lässt. Hunger auf Wahrheit, Hunger auf Ehrlichkeit, Hunger auf Leben. Verletzlich zu sein, wenn man öffnet, was traditionell verschlossen bleiben sollte, verletzlich und froh darüber, da selbst die Verletzungen Wahrheit sind, nicht wie Verletzung aus Lüge und Geschichten, Masken, Bildern. Meine Haut fällt, bei Menschen mit Sinn fällt sie und es bröckelt das Obere, es eröffnet sich der sturzbachartige Krüppel Geist. Hallo und herzlich Willkommen, schreie ich, die Menagerie der puren Ichheit. Die Tanzbarkeit des Gesprächs. Die Frohlockung des BLickes. Komm, lass uns Karussell fahren, mal sehen, wo uns das windige Abwerfen hinschmeißt. Mal sehen, wo man ankommt, wenn man offen ist und glücklich dabei. 

21.1.07 16:19


Werbung


Tapete, damit die Mauer schön aussieht

Im Nebelhorn aus vergitterten Gefühlen friere ich mich in die bebenden Gedanken einer jungen Dame. Ich mache ihr Hof und Haus untertan. Meine Leber spielt Hochmut und fällt, meine Zigaretten spielen Stalingrad. Dann sitze ich. Draußen kalter, heimischer Wind, Pferde und bunte Ochsen. Ich bin zuviel in mir herum gereist. Alle Glesie haben sie eingestellt. Zwei Flaschen Hartes, drei Flaschen Weiches.

Ich bin ein heiliger Gral auf dem Weg zum Spermüll. Ich bin der tränender Blick, wenn ein Bekannter den Raum verlässt. Ich bin ein Genickschuss und das freundliche Lächeln im Gesicht des Verrückten. Ich bin der weiße Pfeil in der Mitte der Fahrbahn, ich weise Zweige und Linien. Ich bin ein nymphomanisches Martinshorn. Ich bin der Tod der fünf Geschwister. Ich bin das Zucken im Gesicht des Todes, wenn er wieder einmal zu viel hatte. Ich bin eine zieloreintierte Antihaltung. Ich bin die Armverschrenkung vor der Brust. Ich bin das bohrende Geräusch wenn der Dentist kommt. Ich bin Schokolade und Hummer.

Meine Dame reißt sich den Finger raus, meinen Gedanken nicht parat zu sein, meiner unausweichlichen Fehlfunktion das Dilemma zu verdeutlichen. Pferde fliegen und ich will einfach nur Brühe essen.

15.1.07 22:14


Blubber Blubber Blubb Blubb

Ich gehe da so lang und da riechts dann nach Schwimmbad und ich rieche dieses Schwimmbad und mich überkommt eine spontane Lust,  schwimmen zu gehen. Also nicht ganz so tiefgründig, wie es sich anhört. Und da fällt mir dann auch der Text vom guten Thees von Tomte ein: 'Ich lerne schwimmen, ich lerne schwimmen'. Ja scheiße, denke ich, der, der schwimmt, läuft Gefahr, unterzugehen, also schwimme ich niemals, werde ich niemals auch nur irgendetwas tun, weil dann niemals die Gefahr bestehen kann, unterzugehen oder zu versagen.

Ha, ich werde Christ.

Nein, ich werde nicht nur ein Phlegma, ich werde das Phlegma und wenn ihr über Phlegma redet, dann redet ihr über mich. Ganz so wirds dann sein.

Außerdem verstehe ich denn Sinn nicht. Man legt sich nur schlafen, um wieder aufstehen zu können und man steht nur auf, um irgendwann mal wieder schlafen zu können, denn ohne das Wachsein kein Schlaf und ohne den Schlaf kein Wachsei. Die Dinge sind alle durch einen biederen, ordentlich ordinären Knoten miteinander verbunden.

Und morgen laufe ich und morgen schnaufe ich und morgen blas ich dir dein Häuschen ein. Ich lege mich jetzt zu den wunderdamen Stoffetzen meiner Zudecke und zu meinen unbewussten Unterbewohnern, den kleinen Milben, die mich jede Nacht so überschwenglich streicheln, dass, sobald ich erwache, mir ein Ständer in der Hose klafft. Jaha, das sind die Milben, nichts anderes, nur Milben.

Ein Groszist erklärt die Welt und verliert sich dabei in seiner Imagination einer Welt, die ja so gar nicht sein kann, weil sie zu dann schön wäre.

12.10.06 22:32


Über Überfluss oder mit einem Hang zum Klischeeismus

Ich esse keine Torten, keine Schokolade, keine Pilze, nichts davon im Überfluss. Aber ich konsumiere Mesnchen im Überfluss und bin es leid. Diese überflüssigen Existenzen, diese reudigen Dackel, die kein Leben leben, sondern ein Klischee. Reden, lieben, ficken, hassen, handeln, trinken, rauchen. Es ist nichts Eigenes mehr in ihrem Tun, in ihrem Denken. Da braucht man sich nicht mehr zu unterhalten, wei alles, was man gesagt beommt, schon bekannt, bekannt, bekannt ist.

Und schön ist auch, dass es Ohren gibt, aber traurig ist, dass es welche sind, die nicht wirklich hören möchten, sondern sich nur darbieten, des Darbietens wegen.

Na dann komm doch an und denk über mich was du willst!, du Pisskopf, du Versager und Nichts. Ich bitte dich, du fragst mich, ob ich denke, über dir zu stehen, nein, ich pisse dir nur auf den Kopf. - Ähnlich möchte ich mich manchmal ausdrücken. Aber ich habe keine Courage.

Da bekomme ich von der Vergangenheit erzählt, wie sie sich jetzt fühlt und merke, dass ich mich in der Vergangenheit genauso fühlte. Zeitvertausch. Die Ebene heben sich und balgen um ihre Plätze im Großen und Ganzen. Ich ejakuliere auf das Spiel. Es erfordert einfach mehr Stärke, zu lachen, wenn andere weinen und fröhlich zu sein wenn andere klagen. Das hat nichts mit Narzissmus zu tun, es ist nur die Einkehr in mich selber, die Erkennung und die Wahrnehmung meiner eigenen Bedürfnisse und sollten die nur über Leichenberge zu erreichen sein, dann steige ich eben darüber.

Letzte Nacht ist mir bewusst geworden, was ich wirklich brauche. Aber in deiser Welt werde ich es nicht finden. Also packe ich meine Koffer und gehe fort, auf eine Reise, auf eine lange, lange Reise... In meinem Koffer: Das Wissen über einige Wenige, die es trotz allem verstehen zu reden und zu denken, so ganz frei von Einflüssen. Diese lasse ich zurück, denn schließlich geschieht nichts Neues ohne Opfer. Und ich bin gerade dabei alles abzuschneiden, was aus meinem Arsch guckt und nach hinten verweist.

 

23.9.06 18:13


Mit Miller durch den Werdegang

Im Hops und Hin des Jetzt versuche ich keinen klaren Kopf zu behalten. Manchmal kann man eben nicht einfach erklären, was diese Misslaune hervorbringt. Manchmal ist eben viel und so ungreifbar wie der wunderbare Traum, den ich vorhin hatte.

Prediger des Todes, sagt Nietzsche und meint damit, dass man sich eben umbringen soll, wenn man unbedingt will. Ich liebe das Leben - ja Mia, ihr habt recht gehabt, und besonders du, Mietze, in allem, außerdem Frisch und Tomte - und alles weitere überlasse ich der Phantasie.

Morgen wird es bunt und unkultiviert. Ich hoffe, dass Kultur und Moral aussterben. Ich bin dafür, den morgigen Tag für eine Revolution zu missbrauchen. Menschen der gleichen Gesinnung an einem Ort und einfach einmal hundert Prozent Aktionismus. Brus, du König der Wiender Aktionisten, ich vergöttere dich, allein für deinen Mut, das, was du denkst, auch Wahrheit werden zu lassen. Habt ihr von der Tierschutzorganisation diese Aktion gesehen, wo eine Frau wie Gammelfleisch in einem Supermarkt liegt, nackt und voller Blut, eingeschweißt in Frischhaltefolie? Das nenne ich Kunst mit Zweck-Verbund. Denn Kunst und Zweck sind untrennbar vereint: Die Kunst erfüllt einzig den Zweck, künstlich zu sein. Wie der Mensch nur zum Menschsein geschaffen ist. Schade eigentlich...

9.9.06 00:33


Der, der nach etwas sucht und ums Leben kommt

...der geht baden, schwimmen, kann man es nennen, wenn man mag oder auch tauchen, untergehen, ohne Luft zum Atmen, Ersticken beim Ertrinken, Ersaufen beim Vergnügen, das aber nur für Trinker.
Du kannst alles tun was du willst. Ich gehe gleich auf die Straße und spreche mit einem Rentner. Du kannst alles tun. Du machts es nicht. Grund: Warum?
Sicher, warum solltest du, sicher, warum sollst du wollen, sicher, warum sollst du wollen würden, wenn es kein aber gibt. Kein aber, keine Ausrede. Du kannst alles tun.
Ich habe gelernt, was Güte und Menschlichkeit bedeutet, das habe ich heute wirklich gelernt. Da wird man entlohnt, wofür man schon entlohnt wird und was man aus freien Stücken macht, zumindest so halb bis fast ganz frei unfrei. Das ist aber nicht die Sache. Die Sache ist, dass es Menschen gibt, die wissen, dass sie sterben, die ihren Zeitpunkt kennen und es gibt Menschen, die einfach nur wissen, dass sie irgendwann sterben, dass sind fast alle. Diese aber wissen es nicht wirklich, weil sie nicht wissen wollen. Dabei sage ich, allein der Wissende und Erkennende hat die Möglichkeit, alles zu tun und zu ändern, was er tun und ändern möchte.
Ich wollte gestern einfach darauflos lieben, irgendwas, irgendwen, ich wollte spontan und ohne Zwang und ohne Möglichkeit für Zukunft, ich wollte JETZT! Aber das verstehen sie nicht, sie verstünden mich nicht, sie verstehen nur Kuss und es muss, ein Zwang, aber sie verstehen nicht Kuss und Blick und Anfassen und nichts weiter, spontan, im Jetzt. Dabei sollte man wirklich einmal aufhören zu denken.
Lest alle Henry Miller!!!
Ich bin auf der Suche, aber ich bin nicht so stupid und breche dabei ein, denn während ich suche, kann ich immernoch atmen und denken und leben. Die Suche plus das Jetzt!
Darauf sollte man einmal schauen....
8.9.06 16:34


Ich stimme da mit einem überein

Frauen planen sehr viel mehr als Männer.

Ich stimme da wirklich mal mit einem überein und der ist gar nicht so wie ich.

5.9.06 16:24


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung